Breaking News//: 40 Spielmannszüge laufen heute zur IGS nach Wilhelmsburg. Als 41. Spielmannszug hat sich der Maulwurf-Spielmannszug zur Gartenschau angekündigt. Neusten Meldungen zufolge plant der Spielleute-Maulwurfsverband mit der Euromayday-Parade zu laufen, um sich vor Ort besser durchbuddeln zu können.

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Es gibt immer einen Weg …

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Eines der Motive für die diesjährige Euromayday-Parade ist der Maulwurf, passend zu unserer Station bei der Gartenschau (IGS). Auf der Parade werden Masken verteilt. Wer möchte, kann sich auch selber eine basteln, die Vorlage findet ihr hier:

DOWNLOAD VORLAGE MAULWURF (PDF)

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Parade-Route

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Die Euromayday-Parade folgt dieses Jahr folgender Route:

Start: 12 Uhr Esso-Häuser (Tankstelle)

Auftakt: Millerntorplatz/ Ecke Zirkusweg

Helgoländer Allee – St. Pauli Hafenstraße

Zwischenstation: Landungsbrücken/ Ecke Hafenstraße

Ausschwärmen, d.h. Fußgänger_innen nehmen Bus, Bahn, Schiff.

Wagen und Radfahrer_innen brechen auf nach Wilhelmsburg via:

Johannisbollwerk, Vorsetzen, Rödingsmarkt, Willy-Brandt-Straße, Deichtorplatz, Deichtorhallen, Brooktorkai, Shanghaiallee,Versmannstraße,Freihafenelbbrücke , Rampenstraße, Am Moldauhafen, Am Saalehafen, Veddelerdamm, Reiherdamm , Klütjenfelder Straße, Reiherstieg – Hauptdeich, Hafenrandstraße, Fährstraße, Veringstraße

Zwischenstation: 14.00 Uhr Stübenplatz

Veringstraße, Neuhöfer Straße, Rotenhäuser Straße, Georg-Wilhelm-Straße, Mengestraße, Neuenfelder Straße, Am Insel Park

IGS

Ende: 16.30 Uhr Berta-Kröger-Platz

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Aufruf zur Euromayday-Parade013

DOWNLOAD EUROMAYDAY AUFRUF 2012 (PDF)

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Plakatentwürfe Euromayday013

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Produktionstage für die Parade

Samstag, 27.4. ab 12h und Sontag, 28.04., ab 12 Uhr

im Buttclub (Hafenstr. 126)

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Am Samstag und Sonntag wird jede helfende Hand gesucht: Basteln, Werkeln, Schneiden, Schrauben – wir malen Plakate und Transparente, schmücken Wagen, basteln Schilder und Maulwurfsmasken.
Dieses Jahr planen wir eine kollektive Anrufung. Aus stiller und lauter Post, aus Sprechchören, Flüstertüten, Sprachrohren, trichterförmigen Gebilden und elektrischen Megafonen wächst ein Verstärkungssystem, welches Ansprachen, Slogans und Reden durch die Stadt transportiert…
Materialien sind vor Ort und neue Gestaltungsideen willkommen. Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt.

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Voll krank!?

Ein Workshop zum Thema Prekarität & Krankheit

Donnerstag, 25. April, 18-21 Uhr im Buttclub (Hafenstr. 126)

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Was ist das krankmachende an prekären Arbeitsverhältnissen? Welche Geschichten kollektiver Lösungsversuche gibt es? Welche Metaphern verbinden wir mit bestimmten Krankheiten? Gilt es diese abzuschaffen oder Gegenbilder zu entwickeln?
Wie viel Leistung verlange ich von mir und anderen für meine Projekte und was ist eigentlich aus dem alten „Recht auf Faulheit“ geworden?
Was mache ich, wenn ich in einer kleinen Klitsche arbeite, die meinen Freunden gehört (die fast Pleite sind) und ich dann auch noch krank werde? Was mache ich, wenn ich in dieser Klitsche arbeite, der Freund (der mein Arbeitskollege ist) plötzlich krank wird und ich keine Zeit habe, mich zu kümmern?
Drei Stunden Zeit ein Thema zu bearbeiten, über das man meistens keine Lust hat zu sprechen.

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VERSTÄRKUNG! – Sprechen in der Öffentlichkeit

Sonntag, 21. April, 11-17Uhr im Buttclub (Hafenstr. 126)

Workshop zur Vorbereitung von Redebeiträgen für den Euromayday013

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Ist es feige, die Schon-Geübten, die Sprech-Profis und vermeintlichen Rampensäue vorzuschieben? Oder fehlen uns einfach Methoden und Übung?

Es geht im workshop von Petra Barz und Sylvi Kretzschmar darum, sich in einem geschützten Raum auszuprobieren und voneinander zu lernen. Dabei können Redebeiträge, Slogans und Statements für die Euromayday-Parade 2013 entwickelt werden.
Ihr seid herzlich eingeladen, mit uns am Sonntag zu üben, zu experimentieren, Redebeiträge und Statements vorzubereiten.

-frei sprechen bei Aktionen, Demonstrationen, Versammlungen und größeren Treffen
-politische Inhalte so vorbereiten und einprägen, damit ohne Skript, spontan und trotz Aufregung öffentlich gesprochen werden kann
-Reden kollektiv vorbereiten und als Gruppe halten
-Umgang mit Stimme, Mikrofon und Megafon
-Notfall-Tricks bei Sprechangst und Lampenfieber

***Agitieren (ital. Agitare ): schütteln, schwenken, aufwiegeln, übertragen***

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“Gehen Sie bitte weiter. Hier gibt es nichts zu sehen.”

Euromayday013 verlässt die Stadt?

Samstag, 20. April 2013, 20Uhr im Buttclub (Hafenstr. 126)

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Ein kommunistischer Buchhalter bilanziert über private wie gesellschaftliche Soll und Haben. Ein Zyklus sozialer, kultureller, technologischer und politischer Erneuerungen, manchmal auch nur Versuche derselben, hat seine Grenzen kennen gelernt. Die Kämpfe an den Grenzen der Arbeit, der Institutionen, der Migration haben ihre Spuren hinterlassen und ihre Wunden ins Fleisch geschlagen. Die Fragen ‚wie regieren wir uns selbst?‘ und ‚lohnen sich Proteste?‘ bestehen weiter auf Antworten.
Euromayday013 empfiehlt einen Bewegungsmodus mit aufmerksamem Blick auf die Landschaften, die wir durchquert haben und ansteuern.
Ein Abend voller Enttäuschungen, Thesen, Geräusche und Bilder aus den europäischen Parallelwelten.

Palais d’amour
Europäische Vernetzung ist 2005 der Startschuss und der Nukleus von Euromayday gewesen. Heute gibt es mehr Vernetzung und weniger politisches Projekt denn je. Revolten ja, Wege der Veränderung oder Umgestaltung bleiben ein Fragezeichen.
Fragen stellen war immer ein Motto von Euromayday. Nach 9 Jahren frage ich nach Antworten. So vorläufig sie sein mögen, viele sind ernüchternd. Ob es um die großen und kleinen Fragen rund um (digital) Eigentumsrechte, Migration und Bürgerschaft, Teilhabe oder Kontrolle in den sozialen- und Infrastrukturnetzen geht: Zur Zeit ist die Restaurierung der alten Ordnung und das Getrampel der Dinosaurier angesagt.

Die Stadt ist unsere Fabrik
2011 war unsere Frage: Wie sieht unsere Betriebsversammlung in der Stadt aus? Platz nehmen wollten wir 2012 in der Harkortstraße bei der Neuen Mitte Altonas. Platz nehmen wollten wir auch am Spielbudenplatz um den Abriss der ESSO-Häuser zu vermeiden. Doch was bleibt ist ein Kater. Eigene Ideen zerschellen an Mauern behördlicher Ignoranz und Vereinnahmungsrhetorik. Politische Teilhabe und kommunale Interessen werden verwehrt. Wir wie auch andere Initiativen und BürgerInnen in der Stadt sind nicht aufgestellt, das zu ändern. Wenn wir zum Beispiel über die Höhe unserer Mieten reden: So viel Lohnerhöhung wie nötig übersteigt die Fantasie der meisten.
In der Rhetorik der Fabrik: wir sind ausgesperrt. Der Streik, die Eigeninitiative, die Kündigung läuft ins Leere.

Plebejische Perspektiven auf dem Prüfstand
2012 wollten wir konfliktfähig werden. Das Ergebnis war enttäuschend. Vielleicht eignet sich Euromayday tatsächlich besser als symbolischer und demonstrativer Ort? Doch dann frage ich, ob die sowieso bespielten Plätze und Konfliktorte die richtigen Adressen oder Hausnummern sind?
Haben wir dort unsere Positionen gestärkt? Uns Selbstvertrauen geholt und wohl gefühlt? Haben wir dort etwas gefunden, das wir nicht bereits kannten? Gibt es Orte, an denen wir uns willkommener fühlen als die, an denen wir ignoriert werden oder nur als demütige StadtnomadInnen Platz finden?

Systemwechsel lautet eine Lösung, wenn du dich wieder zu sehr geärgert hast über das laufende Betriebssystem. Make world ist der Befehl der Programmierer. Für die AnwenderInnen stellt sich die Frage: Was tun, wenn kein geeignetes Programm im Handel ist?

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Euromayday Hamburg 2012 – Action und Statements

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